Historische Bautechnik in Marokko – Ein Eindruck von Manfred Fahnert

Ich beschäftige mich seit 1970 mir neuen Formen in der Architektur, dem sozialen Miteinander, dem Umgang der Menschen in einer humanen, respektvollen und friedlichen Gesellschaft. Mein Lebensweg und handwerkliche Ausbildung machen mich zu einem Spezialisten für Erde und Holz. In unzähligen Projekten habe ich gelernt was Architektur für den Menschen real bedeutet. Weiterlesen

Am Flughafen Marrakech…

…kurz vor meiner Abreise nach Deutschland, 20.07.2013

Safi, Chokran  (arabisch für: passt so, danke) wird mir fehlen. Beim Bezahlen spreche ich das letzte Mal die Worte, die mir in den letzten Wochen so vertraut geworden sind, bevor es wieder nach Deutschland geht.

Ich laufe ziellos durch die Terminals und beobachte die Menschen um mich herum. Es sind hauptsächlich Touristen in schicken Klamotten, überdrehten Kleidchen, knappen Röckchen, bunten Shorts, in gebräunter oder geröteter Haut, mit schicken Handtäschen unterm Arm und fast durchweg haben sie grimmige Gesichtsausdrücke. Weiterlesen

إنقاذ المدينة العتيقة .. إنجاز ميثاق الهندسة المعمارية والجمالية لمدينتي وزان والقنيطرة

إنقاذ المدينة العتيقة .. إنجاز ميثاق الهندسة المعمارية والجمالية لمدينتي وزان والقنيطرة
عبد الاله العزوزي نشر في الاتحاد الاشتراكي يوم 22 – 02 – 2010
في إطار جهود إنقاذ المدينة العتيقة لوزان، قامت الوكالة الحضرية للقنيطرة- سيدي قاسم اعتمادا على مواردها الخاصة بإنجاز نص ميثاق الهندسة المعمارية والجمالية لمدينة وزان. وقد تم ذلك في إطار الحرص على اعتماد مقاربة خاصة لمعالجة قضايا المدن العتيقة والتي تتطلب الأخذ بعين الاDSCN0369عتبار خصوصيات هذه المجالات من حيث مدلولها الثقافي والحضاري والمكانة التي تحتلها ضمن المنظومة العمرانية للمجال الوزاني. ويشكل الميثاق الذي تم اعتماده في إطار دراسة تصميم تهيئة وإنقاذ المدينة، أداة مرجعية وتوجيهية توضع رهن إشارة السلطات المحلية والمنتخبين المحليين من جهة والمهندسين المعماريين الذين تؤول إليهم مهمة إنجاز التصاميم المعمارية للبنايات بمختلف أحياء المدينة من جهة أخرى.   Weiterlesen

la construction en pisé et en terre

La construction en pisé réapparaît comme un art architectural de mode.
S. Chakor/ITHTO.

DSCN0359Dans toutes les villes impériales marocaines, depuis les époques lointaines, l’architecture de terre et de pisé a été utilisée pour bâtir des ksours, des kasbahs, des murailles et des fortifications dont les tonalités varient entre l’ocre, le rouge ou le blanc, en fonction de la terre même des régions.

Ces battisses de terre et de pisé constituent l’ornement principal des grandes vallées pré sahariennes, notamment de Drâa, du Dades, du Todra et du Ziz, régions enclavées entre les chaînes du Haut-Atlas, de l’Anti-Atlas et le désert. Weiterlesen

Une collaboration interculturelle

On s’est rencontré au Rendezvous de la Durabilité parce qu’on veut changer quelque  chose dans le monde. Bien sûr le « grand sujet la durabilité » nous pousse. En outre, chacun a présenté son sujet individuel à la table ronde. Il y avait des idées sur  l’architecture de terre traditionnelle, l’agro-écologie, le tourisme durable, la production  électrique renouvelable et d’outres idées.

903058_358597180928176_924599585_oMais il y a aussi l’intérêt à l’échange culturel qui nous pousse. Des valeurs comme le respect, l’estime et la tolérance. Le respect pour son propre culture, l’estime pour ce qui est créé dans sa propre culture. Et la tolérance et respect pour l’autre culture, la culture « inconnue ». Nous regardons à l’autre, nous valorisons l’autre, nous apprenons de l’autre, nous travaillons ensemble, nous fait la musique ensemble, nous  mangeons et discutons ensemble. Comme au Rendezvous de la Musique. Et seulement avec le commun nous reflétons notre propre culture, nous valorisons nos racines. Et encore nous sommes capables de valoriser l’autre culture. C’est comme un circuit.  Weiterlesen

Eine interkulturelle Zusammenarbeit

Wir haben uns auf dem Rendezvous der Nachhaltigkeit getroffen, weil wir etwas bewegen wollen. Uns treibt natürlich das große Über-Thema Nachhaltigkeit an, und zusätzlich hat
jeder sein individuelles Thema am Runden Tisch präsentiert. Da gab es Ideen aus dem Bereich traditioneller Lehmbau, ökologische Landwirtschaft, sanfter Tourismus,  regenerative Stromerzeugung und weitere.

903058_358597180928176_924599585_o Uns treibt aber auch das Interesse am Kulturaustausch an. Werte wie Respekt, Wertschätzung, Toleranz gehören dazu. Respekt vor der eigenen Kultur, Wertschätzung für das, was in der eigenen Kultur entstanden ist. Und Toleranz und Respekt für die andere, die „unbekannte“ Kultur. Wir beobachten einander, wertschätzen uns, lernen voneinander, arbeiten gemeinsam, musizieren, essen und diskutieren gemeinsam. Wie auf dem Rendezvous de la Musique. Erst durch das Gemeinsame reflektieren wir unsere eigene Kultur, lernen erneut Wertschätzung für die eigenen Wurzeln kennen. Das ist der Kern der Völkerverständigung.

Selbst wenn sich die gesprochene Sprache unterscheidet von der aus dem anderen Kulturkreis und es einen Dolmetscher braucht um Inhalte zu vermitteln, so sind die Werte und die Beweggründe, warum wir alle uns auf den Rendezvous begegnet sind, doch die Gleichen.

In einer weiteren Zusammenarbeit wird es Sprachmittler brauchen, um fruchtbare Projekte zwischen Marokko und_DSF8329 Deutschland entstehen zu lassen. Die Sprachvermittlung wird eine Hürde darstellen, da Inhalte in veränderter Form wiedergegeben werden. Es wird  Verständigungsschwierigkeiten geben, aber es wird auch Boden für Neues entstehen. Das gemeinsame Ziel wird die Hürde überwinden lassen: das Ziel, den Respekt vor Mensch und Natur zu erhalten. Denn dies ist essentiell für ein harmonisches Zusammenleben auf dieser Erde. Und daher freue ich mich, als Sprachmittlerin moderieren zu können und hoffe auf weitere fruchtbare Dialoge.

Außerdem wünsche ich mir konkrete Projekte. Denn auch das ist uns in dem Treffen klar geworden: Wir müssen konkret werden, in Aktion treten, um etwas zu bewegen. Wollen wir gemeinsam ein Projekt starten? Wollen wir eine Idee umsetzen, müssen wir sie in ein Konzept bringen. Kreativ die Idee weiterdenken. Wer könnte unser Partner werden?  Welche Mittel brauchen wir? Welche Hürden werden auftreten? Vom Konzept aus treten wir in die Handlung und bewegen gemeinsam. Kleine Projekte, die sich womöglich unter dem Begriff „Atlas-Werkstätten“ zusammenfinden können. Als Projekt der Nachhaltigkeit.

Mit einem gemeinsamen Projekt werden wir aktiv, übernehmen wir Verantwortung für uns und unser kulturelles Erbe. Also gehen wir es an!

(Autor: Nadja Michels)